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Katholische Gilden

Es gibt außerhalb von Schleswig-Holstein noch eine sehr große Menge Schützengilden, welche neben dem aktiv betriebenen Schießsport öffentlich durch die marschierende Musikdemonstration mit Marschkapelle und oder Spielmannszug, dem Stadtfest (dort Kirmes genannt) und Fahnenschwenken einen gewissen Bekanntheitsgrad verleihen und ihre Sympatisanten finden.

Niedersachsen scheint nur noch drei sehr große Gilden zu haben (jeder, der sich halbwegs mit dem Schützenwesen befaßt hat, kennt den Schützenauszug von Hannover), in der bekannten Hansestadt Hamburg gibt es sie auch noch vereinzelt, in Mecklenburg -Vorpommern und Thüringen sind die einstmals traditionalistischen Schützenvereine zum Teil Gilde oder Zunft genannt durch das DDR-Regime verboten gewesen, jetzt aber durch Gründung eines eingetragenen Vereins zu einer eigenen Rechtsform gelangt und so wiedererstanden.

Im Bereich des Niederrheinischen scheint es eine Fülle von Schützengilden zu geben, welche wesentlich älter sind, als 300 Jahre sind. Meist sind diese Mitglied im
Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften, doch gibt es von dort kein Linkverzeichnis auf die einzelnen Mitglieder. Aber hin und wieder findet man auch Hinweise durch das Absetzen von Suchalgorithmen, wie "Katholische Gilden"!

Nur überkonfessionell und überparteilich (nur so funktioniert das Werk jeder Gilde und des jeweiligen ihr zugeordneten Festes) findet sich in fast allen norddeutschen Gildesatzungen wieder. Einer für alle, alle für einen! Viele vergessen diesen obersten Leitsatz und fangen an, sich zu verselbständigen und wundern sich das die Leitung und Anleitung für den Vorstand immer komplexer wird. Unsere kleine Welt, die sie noch in den 80ern war, hat sich nach der Kohlschen Wende (1998) und der Euro-Einführung (2003) erheblich gewandelt. Der Strukturwandel ist noch im vollen Umbruch und eine schnelle Verringerung der der Arbeitslosenzahlen scheint nicht absehbar. Aus der Politik ist zu vernehmen gewesen: "Vollbeschäftigung ist illusionär!"


Der Wandel scheint unaufhörlich, wenn Rumänien und die Türkei in die EU aufgenommen werden. Die Türkei war uns im westlichen Bündnis NATO stets ein treuer Partner, warum nicht auch ein neuer Europäer? Na, gut so ein paar Menschenrechtsverletzungen hat es wohl gegeben. Und das Armenierprogrom ist auch noch nicht abgearbeitet.
Dazu wurde in T-Online-Nachrichten folgendes berichtet, etwas geschlossener dargeboten. Unsere Nazi-Vergangenheit kehren wir auch gerne unter den Teppich. Die Erinnerung ist lästig und schließlich sind von direkten Tätern und Opfern kaum noch wenige übrig; es werden biologisch immer weniger. Rumänien macht uns Angst wegen der Sinti und Roma, die in einem Armenhaus leben und sich nach Westeuropa ausbreiten werden. Die "Rumänischen Banden" waren doch schon nach der Wende bei uns, nur hat es noch keiner gemerkt, weil sie zu schnell waren.

Manche Gilde hat Muslime aufgenommen, um ihnen eine Heimat zu geben, ohne die Folgen und Auswirkungen genauestens zu hinterfragen, war es Gutmütigkeit, Warmherzigkeit oder reine Verunsicherung, sich der asozialisierten, drittklassigen, ausländischen Unterschicht anzunehmen??? - Warum drei Fragezeichen, weil wir mittlerweile die dritte oder vierte Generation Deutscher mit türkischer Herkunft in diesem Land lebt und sozial aufgestiegen sind, durch Beruf und erstklassiger Ausbildung, die sie in der Bundesrepublik Deutschland erlangten und uns zurückgeben werden, wenn wir sie gut behandeln. Sie sprechen ein perfektes akzentfreies Deutsch und sind teilweise nicht mehr in der Lage die türkischen Zeitungen zu lesen. Das Proll-Image stimmt nicht mehr!

Lasst uns Freunde finden über unsere Dorf-/Städte-und-Landesgrenzen hinaus, denn dafür ist Europa gebaut worden. Nur wenn wir uns überall gut austauschen können, wird es nirgens mehr Kriege geben. Wer nicht über den Tellerrand schaut und fragt, bleibt dumm! - Und vor allen Dingen alleine! Selbst wenn die Heimatgilde über keinen festen Tagungsort verfügt, sollte es möglich sein, die Gildebrüder privat unterzubringen? Die Recherche im Internet schafft Gewissheit, ob es woanders, als bei uns, nicht noch etwas anderes gibt! Wer glaubt, dass diese Seite(n) nur von den regional involvierten Vereinen gelesen wird, hat sich tief in den Finger geschnitten. Durch meine Seitenanalyse weiß ich, daß ich auch in Japan, Israel und Polen beäugt werde.

So habe ich auch eine oder ander interessante Seite aufgemacht, aber eine auf die ich gestoßen bin stammt aus Keyla am Niederrhein bei Kaevelar.

Aus: Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften

Holzfigur des Hl. SebastianusSt. Sebastianus. Unser Schutzpatron
( ...  der römisch-katholischen Gilden <-- Anmerkung: Detlev Wulff )

Uta Kirsten Remmers (Magister)

Sebastian war zur Zeit des Kaisers Diokletian Hauptmann im kaiserlichen Heer. Er war Christ geworden und trat offen für diesen Glauben ein. Der christenfeindliche Diokletian ließ ihn hinrichten: Er wurde an einen Baum gebunden und sollte mit Pfeilen getötet werden. Eine junge Frau, die ihn beerdigen wollte, merkte aber, dass er noch lebte und pflegte ihn gesund. Mutig trat Sebastian daraufhin erneut vor den Kaiser und beschuldigte ihn des Verbrechens der Christenverfolgung. Der Kaiser ließ den jungen Mann wieder verhaften. Er wurde zu Tode geprügelt und sein Leichnam in die Kloaka Maxima geworfen. Die heilige Lucina zog ihn heraus und beerdigte ihn an der Via Appia. Über seinem Grab vor den Toren Roms wurde im Jahr 367 die Basilika San Sebastian errichtet, die eine der sieben frühchristlichen Pilgerkirchen ist.

Auf Abbildungen und figürlichen Darstellungen ist Sebastian als junger, schöner Mann zu erkennen, der meist fast nackt an einen Baum gebunden und von Pfeilen durchbohrt ist oder ein paar Pfeile in der Hand hält. Gelegentlich ist er auch als Soldat gekleidet. Ein Palmwedel in der Hand kennzeichnet ihn als Märtyrer.

Sebastian ist der Patron der Soldaten und vieler Schützenvereine und -bruderschaften. Auch der Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften verehrt ihn als Schutzheiligen. Auf jeder Romwallfahrt wird an seinem Grab ein Gottesdienst gefeiert. Früher wurde Sebastian als Helfer gegen die Pest angerufen, da man glaubte, die Krankheit werde durch unsichtbaren Pfeilbeschuss übertragen.

Der Festtag des heiligen Sebastianus wird am 20. Januar gefeiert. Die dem Bund angeschlossenen Bruderschaften begehen diesen Tag jedes Jahr mit einem feierlichen Hochamt.

erfasst 28.10.2006 + 31.10.2006 ergänzt